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Kinderwünsche

Die zwei Frankfurter Hilfsinitiativen Frankfurt mach was und Be an Angel e.V. haben sich zusammengeschlossen, um die Situation von Kindern im Sossenheimer Kinderhaus Frank zu verbessern.

Für den 11.12.2014 rufen wir alle Frankfurter auf, das Kinderhaus Frank zu unterstützen und Spenden zu sammeln. An diesem Tag werden wieder in vielen Frankfurter Bars, Restaurants und Clubs Spendendosen aufgestellt und verschiedene Aktionen organisiert, um gemeinsam Geld für die Kinderwünsche zu sammeln.

Das Kinderhaus möchte die Spenden vor allem verwenden, um Musiktherapien, Ausflüge oder kurze Ferienaufenthalte zu organisieren.

 

Stadt der Engel

Stadt der Engel« war eine weltweite virale Aktion, bei der sich 213 Menschen aus 26 verschiedenen Städten auf der Welt beteiligten. Städte wie Berlin, Frankfurt, München, Hannover, Stuttgart, Düsseldorf, Bremen, Heidelberg, Mannheim, Hamburg, Köln, Dortmund, Wien, Bratislava, Washingtion D.C., San Diego, Los Angeles, Miami, San Francisco, Chicago und New York waren vertreten. Sogar Engagierte aus Puerto Rico, Peru, Kolumbien und von den Philippinen trugen bei.

 

Mit Cirque du Soleil im Berliner Kinderheim

»be an angel« und internationale KünstlerInnen luden die Kinder des Berliner Kinderheims des Elisabethstifts am 18. Dezember 2012 zu einer interaktiven Show mit anschließendem Workshop ein. Amir Sohrabi und die Cellistin Tina Guo konnten internationale Musiker, Tänzer und Akrobaten des Cirque du Soleil, wie den Musiker Greg Phillinganes, den Breakdancer Jean Sok oder den Choreografen Kelechi Onyele gewinnen, die Kinder des Elisabethstifts in Berlin-Hermsdorf, mit einer einstündigen Show und anschließendem Workshop zu überraschen. Die KünstlerInnen spendeten einen Teil Ihrer Show-Gagen an das Kinderheim.

 

Help the Homeless

Am 11. Februar 2012 wurde auf der Frankfurter Hauptwache unter dem Motto »help the homeless« ein temporäres Versorgungszentrum aufgebaut, um Frankfurts Obdachlosen zu helfen. Die von Amir Sohrabi initiierte Aktion wollte Obdachlosen die Möglichkeit geben, sich mit grundsätzlichsten Bedarfsgütern unentgeltich zu versorgen.

 

 
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Bisherige Erfolgsgeschichten


Bisherige Erfolgsgeschichten


Robert M. Wenn das Ende zum Anfang wird

 

Manchmal tut ein Vater alles für sein Kind – selbst, wenn es zu viel ist. Robert M. lebte mit seinem Sohn in Bad Vilbel. Er arbeitete als Dachdecker, bis ihn gesundheitliche Schicksalsschläge zwangen, seine Arbeit aufzugeben. Robert war alleinerziehend, erhielt keinen Unterhalt von seiner Frau und fühlte sich mehr und mehr von der Welt im Stich gelassen. Er fand keine neue Arbeit und war schließlich auf Hartz 4 angewiesen. Doch der kleine Sohn blieb das Wichtigste für ihn, er wollte den Lebensstandard des Kleinen erhalten – so lange, bis Robert sich damit übernahm und seine Miete nicht mehr begleichen konnte. Im Dezember 2015 verlor er die gemeinsame Wohnung und musste den Sohn schweren Herzens in die Obhut der Mutter geben.

 

 
In meinem neuen Job kann ich wieder Verantwortung übernehmen und merke, dass meine Ideen wichtig sind. Das gibt mir mehr Kraft als alles andere.
 

Robert sah nur einen Ausweg aus seiner Situation: Er zog ins nahegelegene Frankfurt, um dort Anschluss bei Organisationen zu finden, die Obdachlose unterstützen. Vielleicht, so erhoffte er sich, fand er in der Metropole sogar einen Job. Doch auch in Frankfurt erwies sich der Weg als steinig: Robert kassierte etliche Absagen von Unternehmen, die seine Adresse als die der Obdachlosenunterkunft identifizierten. Menschen, die dort leben, sind für viele Arbeitgeber ein rotes Tuch. Eine eigene Adresse hatte Robert nicht. Er schlief drei Monate lang bei eisigen Wintertemperaturen in der B-Ebene der S-Bahn-Station Hauptwache.

 

Für Robert wurde die Wende eingeläutet, als er in Frankfurt die Diakonie besuchte. Ein Bekannter machte ihn dort auf die Obdachlosenspeisung aufmerksam, die Be An Angel am Hauptbahnhof anbot. Robert besuchte das Event – nicht in erster Linie, um dort zu essen, sondern um Beziehungen zu knüpfen. Er kam mit unserem Helfer und Coach Nunzio ins Gespräch. Nunzio hatte einige Jahre zuvor einen Auftritt in einer bekannten TV-Show, von der Robert und sein Sohn große Fans gewesen waren. Wir organisierten ein Treffen, bei dem der Kleine sein Idol kennlernen und wir Näheres mit Robert besprechen konnten.

 

 
Ich will die Erfahrung weitergeben. Deshalb bin ich Mentor bei Be An Angel.
 

Nach dem Prinzip Second Chance erstellten wir anschließend ein Profil von Robert und fanden so heraus, welche Ziele er anstrebte und wofür er sich eignete. Mithilfe seines individuellen Profils begaben wir uns auf die Suche und fanden im Be An Angel Netzwerk nützliche Kontakte. Binnen kürzester Zeit verschafften wir Robert zunächst einen Aushilfsjob im Landwehrstübchen und bald darauf eine feste Stelle als Fahrer bei der EMGEG Gruppe, für die er nun die Donut-Kette Dunkin Donuts beliefert.

 

Robert hat uns sein Vertrauen geschenkt. Das ist keinesfalls selbstverständlich, doch es hat sich gelohnt. Er ist noch heute erstaunt, wie schnell er es geschafft hat, durch unser Netzwerk eine neue Anstellung zu finden. Der Job gibt ihm Kraft und Bestätigung. Es macht ihm Spaß, Verantwortung zu übernehmen, sich mit Kollegen auszutauschen und auch eigene Ideen miteinzubringen. Nun ist er bereit für den nächsten Schritt: den Einzug in eine eigene Wohnung.

 

Wir freuen uns besonders darüber, dass Robert das Vertrauen in Be AN Angel weitergeben möchte. Er unterstützt uns dabei, unser Programm Second Chance weiter auszubauen, indem er seine Erfahrungen mit uns teilt und als Mentor fungiert. Damit auch andere Menschen wie er nachhaltig zurück ins Leben finden können.